Die Dämme brechen: 40 Prozent mehr Migrationshintergründler in neun Jahren
Wiesbaden/Berlin. Für den Bevölkerungsaustausch gibt es nun kein Halten mehr. Die Politik bemüht sich kaum noch, ihre Ziele zu verheimlichen, und öffnet der Zuwanderung nach Deutschland gleichzeitig immer neue Tore. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte jetzt neue Zahlen, die die Dramatik der Entwicklung erkennen lassen.
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Demnach ist der Anteil von Menschen mit „Migrationshintergrund“ an der deutschen Gesamtbevölkerung zwischen 2013 und 2022 um unfaßbare 40 Prozent gestiegen, während der Anteil von Menschen ohne einen solchen Hintergrund im gleichen Zeitraum um 6 Prozent gesunken ist.
Die Zahl der Migrationshintergründler – also derjenigen, die entweder selbst zugewandert sind oder zumindest mit einem Elternteil von Zuwanderern abstammen – ist in absoluten Zahlen in den letzten neun Jahren von 15,9 Millionen auf 22,1 Millionen gestiegen. Bei den Menschen ohne Migrationshintergrund sank die Zahl von 63,1 Millionen auf 59,3 Millionen.
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Dabei ist die offizielle Definition des „Migrationshintergrundes“ verunklarend. Sie berücksichtigt nämlich alle diejenigen nicht, die bereits in dritter und vierter Generation in Deutschland leben und von Zuwanderer abstammen – aber gleichzeitig weit davon entfernt sind, sich in die bundesdeutsche „Aufnahmegesellschaft“ zu integrieren.
Hinzu kommt die völlig unterschiedliche demographische Struktur der Zuwanderer- und der Einheimischen-Bevölkerung: während die Migranten-Milieus im Schnitt jünger und ungleich fruchtbarer sind, ist die deutsche Alt-Bevölkerung am Vergreisen und leidet unter akutem Nachwuchsmangel. Schon allein das unterschiedliche Reproduktionsverhalten macht den Zeitpunkt berechenbar, an dem die deutsche Noch-Mehrheitsgesellschaft zur Minderheit wird.
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Dazu hat schon vor geraumer Zeit der AfD-Europaabgeordnete Bernhard Zimniok eine Demografie-Karte erstellt. Diese prognostiziert, daß der Anteil von Einwanderern an der Gesamtbevölkerung im Szenario „Weiter wie bisher“ bis zum Jahr 2050 auf 48 Prozent steigt. Könnte die „Ampel“ ihre noch viel weiterreichenden Pläne umsetzen, würde dieser Anteil 2050 sogar bei 61,2 Prozent liegen. Die 50-Prozent-Marke würde in diesem Szenario im Jahr 2039 überschritten werden. Käme es zu einem Einwanderungsstopp („Stillstand“), würde sich der Zuwandereranteil in den kommenden Jahren zwischen 33 und 36 Prozent einpendeln. Im Szenario „Remigration“ könnte dieser Anteil bis zum Jahr 2050 sogar auf etwa 24 Prozent gesenkt werden – doch dafür fehlen derzeit noch alle politischen Voraussetzungen. (rk)
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