Deutschland: Türkische Religionsbehörde als Spionage-Vehikel?
Berlin. Der türkische Moscheeverband Ditib („Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V.“) gilt mit seinen mehr als 900 Moscheevereinen in Deutschland als mächtiges Einflußinstrument des türkischen Staates. Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei, die ZUERST! vorliegt, geht nun hervor, daß die Ditib auch mit den extrem chauvinistischen „Grauen Wölfen“ in Deutschland kooperiert. Die Frage drängt sich auf: Ein Hinweis auch auf verstärkte, türkische Geheimdiensttätigkeit unter dem Dach der Ditib? Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
In der Antwort der Bundesregierung heißt es unter anderem: „Eine Zusammenarbeit des verbandlichen organisierten türkischen Rechtsextremismus ist mit dem religiösen, in Deutschland agierenden islamischen Dachverband ,Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.´ (DITIB) feststellbar, der durch die türkisch-staatliche Behörde ,Amt für religiöse Angelegenheiten´ (DIYANET) beaufsichtigt wird.“
Weiter bestätigt die Bundesregierung in ihrer Antwort, daß es zwischen dem türkischen Geheimdienst MIT („Nationale Nachrichtendienstorganisation“) und den „Grauen Wölfen“ regelmäßige Treffen gebe. Es sei „daher wahrscheinlich, daß solche Kontakte seitens des MIT auch genutzt werden, um nachrichtendienstliche Belange zu fördern.“ (CF)
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