Deutscher Botschafter in Moskau: Angriffe gegen Nord Stream sind „inakzeptabel“
Berlin/Moskau. Seit Monaten schweigt die Bundesregierung zur Zerstörung der Nord Stream-Pipelines, hinter denen nach Recherchen des renommierten Enthüllungsjournalisten Seymour Hersh die USA stecken. Jetzt hat sich zumindest der deutsche Botschafter in Moskau, Géza Andreas von Geyr, geäußert.
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In einem Interview der russischen Wirtschaftszeitung RBK eklärte Geyr das Schweigen Berlins mit der noch laufenden Untersuchung des Vorfalls. Die Explosionen bezeichnete er als inakzeptabel. „Vorsätzliche Handlungen wie die gegen die Nord Stream-Pipelines sind inakzeptabel, gefährden die internationale Sicherheit und bereiten uns große Sorgen“, sagte er.
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Er unterstrich, daß in Deutschland, Dänemark und Schweden Ermittlungen liefen, „um volle Klarheit über die Geschehnisse und ihre Ursachen zu schaffen“. „Diese Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Ich glaube, das Gleiche gilt für die russischen Ermittlungen, zumindest habe ich noch keinen Bericht über das konkrete Ergebnis gesehen“, erklärte der Botschafter. (rk)
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