Deutscher Botschafter: Es gibt keine Rückkehr zu russischen Energieträgern

Deutscher Botschafter: Es gibt keine Rückkehr zu russischen Energieträgern

Berlin. Die Bundesregierung hat sich und die Deutschen unwiderruflich auf einen dauerhaften Verzicht auf preisgünstige russische Energieträger vergattert. Das machte jetzt der deutsche Botschafter in London, Miguel Berger, auf dem Energy Intelligence Forum in London deutlich.

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Die Regierungen in Berlin und London planen demnach nicht, die Handelsbeziehungen mit Moskau wiederherzustellen – auch nicht nach einem Ende des Ukraine-Konflikts oder einem Ausscheiden von Kremlchef Putin aus seinem Amt, berichtete der Finanzinformationsdienst „Bloomberg“ am Mittwoch unter Berufung auf deutsche und britische Regierungsbeamte.

„Dies ist eine Beziehung, die zu einem Ende gekommen ist“, erklärte Berger auf dem Londoner Forum.

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Infolge der selbst auferlegten Sanktionen und der Zerstörung der Nord Stream-Pipelines im September 2022 liefert Rußland derzeit weniger als 10 Prozent des Energiebedarfs Europas. Im Jahr 2021 entfielen auf russisches Gas etwa 45 Prozent der EU-Importe und fast 40 Prozent des EU-Verbrauchs an diesem Brenn- und Rohstoff.

In Deutschland hat der Verzicht auf russisches Erdgas mittlerweile zu einer massiven Energiekrise geführt. „Die Situation ist sehr herausfordernd“, räumte auch Botschafter Berger ein. Die Gaspreise würden weiter steigen, was „Deutschland und seine Industrie ständig unter Druck setzt“. (rk)

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