Deutsche Medaillenpleite in Tokio: Schlechteste Bilanz der letzten dreißig Jahre
Tokio. Die Olympischen Spiele sind zu Ende – und Deutschland hat sich nicht mit Ruhm bekleckert: die deutsche Medaillen-Bilanz ist die schlechteste seit der Wiedervereinigung. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Mit insgesamt 37 Medaillen gewann die deutsche Mannschaft fünf weniger als bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro und vier weniger als beim bislang schlechtesten Abschneiden seit 1990. Damit setzte sich ein langjähriger Abwärtstrend fort: in Peking waren es 2008 noch insgesamt 41 Medaillen – aber auch damit schon nur noch halb so viele wie beim ersten Auftritt der gesamtdeutschen Mannschaft 1992 in Barcelona. Dabei war die Zahl der Medaillenentscheidungen in Tokio mit 339 um 33 im Vergleich zu Rio deutlich gestiegen.
In Tokio konnte das deutsche Team kurz vor Ende der Spiele maximal noch den achten Rang einnehmen. In Rio hatte die deutsche Mannschaft Platz fünf belegt, seit 1992 lag sie stets mindestens unter den Top sechs.
Nach Ansicht des DOSB-Präsidenten, Alfons Hörmann, ist die sportliche Bilanz „insgesamt in Ordnung“. (se)
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