Der Schuß ging nach hinten los: „Flugblatt-Affäre“ stärkt Aiwanger und die Freien Wähler
München. Eine Insa-Umfrage wenige Tage nach der bayerischen „Flugblatt-Affäre“ um Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger fördert eine interessante Entwicklung zutage: demnach haben sich die Wähler durch die namentlich von der linken „Süddeutschen Zeitung“ befeuerten Hetze gegen Aiwanger nicht irritieren lassen – die Freien Wähler verbuchen ein Umfrage-Plus von vier Prozent. Gut einen Monat vor der Landtagswahl in Bayern lägen sie jetzt bei 15 Prozent. CSU ebenso wie Grüne verschlechtern sich um je ein Prozent und kämen jetzt auf 37 bzw. 14 Prozent.
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Auch in der Beurteilung des „Protagonisten“ der Affäre – Aiwangers – lassen sich die Wähler der Insa-Umfrage zufolge nicht von den Medien beeinflussen: immerhin 58 Prozent der Befragten es für richtig, daß Aiwanger im Amt bleibt. Und nur 24 Prozent glauben, daß es dem Ansehen Bayerns und Deutschlands schadet, daß Aiwanger nicht entlassen wurde. Stattliche 74 Prozent glauben dies nicht.
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Als immerwährende moralische Instanz hatte sich zuletzt die frühere Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, zu Wort gemeldet und ausdrücklich betont, daß sie Aiwangers „Entschuldigung nicht angenommen“ habe. (rk)
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