Der „non-binäre“ ESC-Sieg von Malmö: „Die Beerdigung Westeuropas“

Der „non-binäre“ ESC-Sieg von Malmö: „Die Beerdigung Westeuropas“
Bild von rihaij auf Pixabay/Gemeinfrei

Malmö. Genau zehn Jahre ist es her, daß „Conchita Wurst“, die österreichische Kunstfigur in Frauenkleidern mit Bart, den European Song Contest (ESC) gewann. Schon damals wurden Wetten angenommen, ob es noch schriller und abseitiger ginge.

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Es ging. Den diesjährigen ESC – im schwedischen Malmö – gewann die Schweiz mit einem plüschigen „non-binären“ Interpreten namens „Nemo“, der mit den Pronomen they/them angesprochen werden möchte. Im November 2023 bekannte er auf Instagram, als „non-binäre“ Person „denke ich an Gender als eine Galaxie und stelle mir mich selbst darin als kleinen Stern vor, der irgendwo darin umherschwebt“.

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Deutschland, normalerweise auf dem letzten Platz, landete diesmal mit Kandidat „Isaac“ auf Platz zwölf.

An Skandalen und Absonderlichkeiten war auch der diesjährige ESC nicht arm. Im Beitrag Irlands, das früher einmal als besonders katholisches Land galt, wollen Beobachter puren Satanismus entdeckt haben. Tatsächlich empfanden den Beitrag der Interpretin „Bambie Thug“ – auch sie „non-binär“ - viele Fernsehzuschauer als „puren Horrorfilm“. Die Show erinnerte mit einem von Kerzen gerahmten Pentagramm auf dem Boden stark an ein satanistisches Ritual, das am Schluß mit dem Schriftzug „Crown The Witch“ ( „Kröne die Hexe“) abschloß.

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Sieger „Nemo“ freut sich unterdessen über seinen Erfolg und kündigte an, er werde bald mit dem Schweizer Bundesrat Beat Jans ein Gespräch über die Einführung eines dritten Geschlechts in der eidgenössischen Gesetzgebung sprechen.

Das zutreffendste Urteil über die Freakshow von Malmö gab vermutlich die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa ab, die das Spektakel auf ihrem Telegram-Kanals als die „Beerdigung Westeuropas“ bezeichnete: „Der Eurovision Song Contest 2024 hat jede Orgie, jede Ausschweifung und jedes rituelle Sakrileg übertroffen. Die Beerdigung Westeuropas verläuft reibungslos. Ohne Überraschungen.“ Und weiter: „Der Eurovision Song Contest ist kein Wettbewerb mehr für Musik, sondern ein Wettbewerb um die Extremität der Verdorbenheit.“ (mü)

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