Der nächste Schritt zur Abschaffung des Bargelds: Ab 2021 beginnt die Testphase des E-Euros
Brüssel/Frankfurt am Main. Brüssel arbeitet im Hintergrund zielstrebig daran, mit digitalen Währungen das Bargeld zu verdrängen. E-Euro ist der Name des neuesten Projektes auf dem Weg zur bargeldlosen Gesellschaft. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Es sei eine sechsmonatige Testphase für das Jahr 2021 geplant. Bei zufriedenstellender Nutzung soll bereits im darauffolgenden Jahr der E-Euro im gesamten Euroraum eingesetzt werden. Vertreter der EZB halten diesen kurzen Zeitraum selbst für überaus „ambitioniert“, jedoch machbar.
Die Motivation für dieses kurzfristige Projekt ist die Konkurrenz mit dem asiatischen Giganten China. Ohne Rücksicht auf Erwägungen des Datenschutzes versucht die EU, der direkten Konkurrenz zuvorzukommen. Der E-Yuan befindet sich schon in einer Test- und Experimentierphase, die Gerüchten zufolge im Frühjahr 2021 abgeschlossen werden soll. China liege viel daran, die digitale Währung noch 2021 einzuführen – passend zu den Olympischen Winterspielen.
Der digitalen Euro könnte auf Dauer sämtliche Finanztransaktionen ersetzen. Zwar wäre auch der Einsatz alternativer digitaler Zahlungssysteme wie das „Machine-to-Machine (M2M)-Payment“, möglich, jedoch bleibt fraglich, inwiefern der Fokus lediglich hierauf gelegt wird. Der digitale Euro soll das Bargeld nach offiziellen Aussagen nicht ersetzen, sondern ergänzen. Es sei somit lediglich als ein alternatives Zahlungsmittel anzusehen.
Der E-Euro wird direkt von der EZB ausgegeben. Nutzer der Währung wären somit bei jeder Zahlung direkt von der Hausinstitution der Europäischen Union abhängig. Gerade im Rahmen der Corona-„Pandemie“ wird vermehrt die Abkehr vom Bargeld propagiert. Kartenzahlungen nehmen stetig zu und somit auch die Transparenz jeder einzelnen Transaktion. (kd)
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