Der nächste Schnitzer: Baerbock-Tweet über Lawrow in Afrika wird zum Eigentor

Der nächste Schnitzer: Baerbock-Tweet über Lawrow in Afrika wird zum Eigentor
Wikimedia/boellstiftung - https://www.flickr.com/photos/44112235@N04/49638476453/Foto: Stephan Röhl/

Berlin. Die „feministische Außenpolitik“ unter Annalena Baerbock (Grüne) liefert jetzt beinahe täglich einen neuen fauxpas. Nachdem sie am Dienstag vor dem Europäischen Rat in Straßburg Rußland „en passant“ den Krieg erklärte (wir berichteten), leistete sie sich jetzt mit einer Twitter-Äußerung den nächsten Schnitzer.

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Vor allem in Afrika ist die Empörung groß. Anlaß ist der Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Südafrika, einem Mitglied des BRICS-Blocks. Baerbocks Ministerium twitterte dazu: „Der russische Außenminister Lawrow ist in Afrika, nicht um Leoparden (Emoji) zu sehen, sondern um unverblümt zu behaupten, die Partner der Ukraine ‚wollen alles Russische zerstören‘.“

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Der Tweet bezieht sich auf Vorwürfe Lawrows in Südafrika, der Westen führe in der Ukraine einen Krieg gegen Rußland.

Ebba Kalondo, die Sprecherin des Vorsitzenden der Afrikanischen Union (AU), Moussa Faki, fragte das Auswärtige Amt auf Twitter, ob Afrikas Menschen und Tiere für die deutsche Regierung ein Witz seien. Außenministerin Baerbock habe sich während ihres Besuchs in Äthiopien Mitte Januar ja auch keine Tiere angeschaut, schrieb Kalondo.

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Zainab Usman, die Direktorin des US-amerikanischen Afrika Carnegie Programms, twitterte: „Entsetzliche Klischees“. Andere Kommentatoren bezeichneten den AA-Tweet als „diplomatisches Fiasko“. Der Tweet vom 24. Januar war am Donnerstagmorgen knapp zwei Millionen Mal gesehen, knapp 2.700 Mal geteilt und mehr als 600 Mal kommentiert worden. (mü)

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