Der nächste Hammer: Brüssel will Zwangssanierung von Immobilien vorschreiben

Der nächste Hammer: Brüssel will Zwangssanierung von Immobilien vorschreiben

Brüssel. Der Schock über das Verbot von Gas- und Ölheizungen, das nach dem Willen von Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) schon 2024 in Kraft treten soll, ist noch nicht verdaut – da kommt aus Brüssel schon die nächste Zumutung. Dort soll kommende Woche eine neue Richtlinie verabschiedet werden, die eine Zwangssanierung älterer Häuser vorschreibt. Wird sie umgesetzt, drohen Immobilienbesitzern weitere tausende Euro an Kosten.

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Fachleute haben errechnet, daß die Sanierungskosten zwischen 15.000 und 100.000 Euro betragen – für viele ist das unbezahlbar.

Laut den Plänen der EU-Kommission sollen schon bis zum Jahr 2033 alle Häuser in der EU einen bestimmten Energiestandard erreichen. Für alte Immobilien bedeutet dies einen enormen Sanierungsbedarf. Dächer, Wände, Fenster und Türen müßten ausgetauscht oder neu gedämmt werden.

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„Das ist Politik aus dem Wolkenkuckucksheim. Das ist weder bezahlbar noch umsetzbar“, zitiert die „Bild“-Zeitung Kai Wernecke, den Chef des deutschen Verbandes „Haus & Grund”. (se)

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