Der Geist ist aus der Flasche: AfD hält an der Remigration von Ausländern fest
Erfurt. Beim Thema „Remigration“ bleibt die AfD erfreulich stabil. Der Kopf der österreichischen Identitären, Martin Sellner, hatte mit einem Vortrag auf einem angeblichen „Geheimtreffen“ in Potsdam die öffentliche Debatte angestoßen, die seither die Gemüter bewegt und zu hilflosen Massendemonstrationen gegen „Rechts“ geführt hat.
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Auch bei der AfD haben sich zumindest einzelne Verbände die Forderung nach einer koordinierten Rückführung von Ausländern aus Deutschland zueigen gemacht. So erklärte jetzt der stellvertretende Vorsitzende der Thüringer AfD, René Aust, auf einer Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch in Pfiffelbach im Weimarer Land: „Das Einzige, was es von uns gibt, ist das kostenlose Ticket nach Hause.“ Man wolle an der Remigration festhalten, sagte Aust und betonte: „Und wir werden uns auch davon nicht abbringen lassen – egal, was in diesem Land darüber geschrieben und gesendet wird“
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Auch der AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Maximilian Krah, machte sich bei einem Aschermittwochsauftritt für die Remigration stark.
Aust bezeichnete in Pfiffelbach „Remigration“ sogar als „unser Ziel“. „Das bedeutet das Schließen der Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl, das bedeutet (...) die Abschaffung von Bargeld für Flüchtlinge und die Einschränkung von Familiennachzug“, sagte Aust. Und: „Das Einzige, was es von uns gibt, ist das kostenlose Ticket nach Hause.“ (tw)
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