Denn sie wissen, was sie tun: Habeck warnt vor Ruin des Industriestandorts Deutschland
Berlin. Es ist nicht so, daß die für den Totalabsturz des Wirtschaftsstandorts Deutschland Verantwortlichen nicht wüßten, was sie tun. Kein geringerer als Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) machte jetzt an prominenter Stelle, in den „tagesthemen“, eine schockierende Ansage.
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Wohlwissend, daß die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft aufs engste mit den Energiepreisen verknüpft ist, sagte Habeck: wenn der Strompreis nicht bald sinkt, haben wir in Deutschland bald „keine Industrie mehr“.
Hintergrund der dramatischen Prognose sind die jüngsten Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Dieser war erst dieser Tage zu der Einschätzung gelangt, daß die Wirtschaft in allen relevanten Ländern stärker als erwartet wachsen dürfte – nur für Deutschland erwartet der IWF ein Minus von 0,3 Prozent. Selbst Rußland kann sich demgegenüber auf ein Wachstum von 1,5 Prozent bis Ende 2023 freuen.
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An der Entwicklung zumindest in Deutschland hat Habeck maßgeblich Anteil. Er ist einer der Hauptverantwortlichen dafür, daß sich Deutschland von preiswerten Energieträgern aus Rußland verabschiedet und Industrie und Bürger mit immer exzessiveren Klima- und CO2-Abgaben drangsaliert werden. Über den drohenden Ruin der deutschen Industrie darf er sich nicht wundern. (mü)
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