Das Pentagon setzt auf Eskalation: 101. Luftlandedivision an die Grenze zur Ukraine verlegt
Bukarest. Das ist möglicherweise mehr als reine Symbolpoitik – mit Sicherheit aber kein Zeichen der Deeskalation: zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg ist die 101. US-Luftlandedivision nach Europa in Marsch gesetzt worden. Sie wurde jetzt im NATO-Land Rumänien im Grenzgebiet zur Ukraine stationiert und soll dort Übungen abhalten.
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Oberst Edwin Matthaidess, Kommandeur der 2. Brigade der Division, erklärte gegenüber CBS News, er und seine Soldaten seien die US-Streitkräfte, die den Kämpfen in der Ukraine am nächsten seien. Sie würden die russischen Streitkräfte genau beobachten. Der Oberst stellte dem Sender gegenüber auch klar, daß die Soldaten „immer bereit sind, zu kämpfen“. Sie seien zwar in erster Linie da, um das Nato-Gebiet zu verteidigen, aber im Falle einer Eskalation der Kämpfe oder eines Angriffs auf die NATO seien sie voll und ganz darauf vorbereitet, „die Grenze zur Ukraine zu überschreiten“.
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Brigadegeneral John Lubas, Kommandeur der 1. Brigade, erklärte: „Wir sind bereit, jeden Zentimeter des NATO-Bodens zu verteidigen.“ Und: „Wir bringen eine einzigartige Fähigkeit mit, nämlich unsere Luftangriffsfähigkeit. Wir sind eine leichte Infanterietruppe, aber auch hier bringen wir diese Mobilität mit, für unsere Flugzeuge und Luftangriffe.”
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Die 101. Airborne Division ist ein amerikanischer Kampfverband mit einer besonderen Tradition: sie war im Juni 1944 an der Invasion in der Normandie beteiligt. (mü)
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