Das dürfte eigentlich nicht sein: Corona-Fallzahlen steigen ausgerechnet bei Geimpften

Köln/Berlin. Es läßt sich nicht mehr unter den Teppich kehren: trotz der wärmeren Jahreszeit, die Ansteckungen normalerweise nicht begünstigt, und allgemein sinkenden Corona-Zahlen steigen die Fallzahlen jetzt ausgerechnet bei bereits Geimpften dramatisch. Selbst einige Mainstream-Medien verschweigen nicht, daß es beispielsweise in Köln zu 1.800 Neuinfektionen bei vermeintlich Immunisierten kam. Am 12. Mai waren dort 2.611 Personen positiv getestet worden. Am Sonntag (9. Mai) waren es noch 3.444 Personen. Brisant daran: stattliche 1.789 der Infizierten hatten zuvor bereits eine Impfung erhalten. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Wie die „Bild-Zeitung“ berichtet, hatten 1.335 Menschen eine Infektion trotz Erstimpfung und 454 sogar trotz bereits erfolgter Zweitimpfung. Damit gehen die Hälfte der in Köln gemeldeten Corona-Infektionen auf bereits geimpfte Personen zurück – und das, obwohl nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung in Köln geimpft wurde. Auch ohne besondere mathematische Fähigkeiten erschließt sich unschwer, daß hier etwas nicht stimmt.

Die „Bild“-Zeitung ließ dazu den Chef des Kölner Gesundheitsamtes, Johannes Nießen, Stellung nehmen. Auch dieser mußte einräumen: „Daß man trotz Impfung infiziert wird, ist nicht der Normalfall. Diese Zahlen machen mir Sorgen.“ Das Geschehen sei jedoch „händelbar“, ergänzt der Beamte. Und: „Wer trotz Impfung infiziert wird, erlebt meist einen milden Verlauf der Krankheit.“

Dazu freilich muß man sich nicht impfen lassen. Auch unter Nicht-Geimpften sind eher milde Corona-Verläufe die Regel. (st)

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