Dank Corona und Wirtschaftskrise: Sozialversicherungsbeiträge steigen auf 40 Prozent

Berlin. Das überrascht nicht – die von der Regierung herbeiinszenierte Corona-Krise belastet auch die Sozialkassen spürbar. Wegen der Coronakrise werden die Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung im kommenden Jahr aller Voraussicht nach steigen. Geplant ist eine Anhebung des durchschnittlichen Satzes um 0,2 auf 1,3 Prozent, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Hintergrund ist eine für 2021 zu erwartende Finanzierungslücke von etwa 16 Milliarden Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung. Dafür verantwortlich sind nach Angaben der Kassen die Mindereinnahmen aufgrund der Wirtschaftskrise und die höheren Gesundheitsausgaben als Folge der Corona-Epidemie.

Nach der Erhöhung erreichen die Sozialversicherungsbeiträge nunmehr fast die von der Bundesregierung für die Coronakrise festgelegte Höchstgrenze von 40 Prozent. Das von Scholz und Spahn vereinbarte „Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Zusatzbeiträge“, aus dem die FAZ zitiert, gibt die Gesamtbelastung für 2021 mit 39,95 Prozent an.

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