Corona-Restriktionen: SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach bringt Totalverbot des Freizeitsports ins Gespräch
Berlin. Während sich Kanzlerin Merkel und die Länderchefs auf weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen geeinigt haben, geht das anderen noch immer nicht weit genug. Der einschlägig bekannte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach forderte jetzt ein vollständiges Verbot des Freizeitsports und von Profisport zumindest im Indoor-Bereich. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Forderung nach der Rückkehr von Zuschauern in die Stadien hält Lauterbach für „zum jetzigen Zeitpunkt völlig realitätsfremd“ – auch dann, wenn die Vereine Hygienekonzepte vorlegten. Vielmehr müsse sich auch der Sport auf noch schmerzhaftere Einschnitte gefaßt machen. Er könne sich pauschales Verbot von Freizeitsport „gut vorstellen“, sagte der SPD-Politiker.
Gesundheitsschäden durch Bewegungsmängel befürchtet Lauterbach in diesem Fall nicht – Spazierengehen und Joggen wären ja immer noch machbar: „Um sich zu bewegen, braucht man keine Kontakte mit anderen. Natürlich ist Bewegung optimal – aber man kann auch spazieren gehen oder joggen, ohne Kontakte zu haben.“ (rk)
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