Corona-Opfer Grönemeyer: Krank trotz „mehrfachster“ Impfung

Corona-Opfer Grönemeyer: Krank trotz „mehrfachster“ Impfung

Berlin. Herbert Grönemeyer, stromlinienförmiger Mainstream-Barde, versteht die Welt nicht mehr: er hat sich jetzt trotz mehrmaliger Impfung Corona eingefangen. Alle Konzerte bis Ende des Jahres müssen abgesagt werden.

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In einer persönlichen Erklärung hadert der zu verbalen Gewaltattacken neigende Sänger spürbar mit seinem Schicksal: er habe sich doch „mehrfachst“ gegen das Corona-Virus impfen lassen. Nun sei er so schwer an Covid-19 erkrankt, daß er nicht auftreten könne. Wörtlich: „Wir haben uns im Vorfeld der Tour isoliert, sind alle mehrfachst geimpft, wurden dauergetestet.“ Trotzdem habe es „ausgerechnet jetzt uns doch getroffen, herbe, und wir können nur zuwarten.“ Das sei „sehr bitter“. Zumal er, seine Band und die Mitarbeiter „alle Vorsichtsmaßnahmen“ eingehalten hätten. Nun zeige sich das Virus, hadert der 66jährige, „von seiner zähen Seite, es zehrt und zerrt“. Dabei habe er sich nach dem zweijährigen Veranstaltungsverbot so auf die Tournee gefreut.

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Immerhin hat der schwergewichtige Barde jetzt Zeit zum Nachdenken – auch über sich selbst. Noch letztes Jahr hatte er Impf-Kritiker öffentlich abgekanzelt. Daß Pandemie und Impfung von einigen genutzt würden, um ihrem Unmut freien Lauf zu lassen, sei „tragisch und fatal“, sagte er damals der dpa. (rk)

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