CDU-Verteidigungsexperte Kiesewetter: „Den Krieg nach Rußland tragen“
Berlin. Die Kriegshysterie im bundesdeutschen Altparteienkartell nimmt immer irrealere Züge an. Während Bundeskanzler Scholz und Verteidigungsminister Pistorius (beide SPD) bei der Lieferung deutscher „Taurus“-Marschflugkörper an die Ukraine derzeit noch zaudern, weil sie den direkten Beschuß russischen Territoriums mit deutschen Waffen vermeiden wollen, kennt der Kriegsfuror der CDU-Opposition keine Grenzen mehr. Der CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter forderte jetzt in einem Interview der „Deutschen Welle“: „Der Krieg muß nach Rußland getragen werden.“ Kiesewetter wies in diesem Zusammenhang die Bedenken der Bundesregierung ausdrücklich zurück.
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„Russische Militäreinrichtungen und Hauptquartiere müssen zerstört werden“, forderte er, und: „Wir müssen alles tun, daß die Ukraine in die Lage versetzt wird, nicht nur Ölraffinerien in Rußland zu zerstören, sondern Ministerien, Kommandoposten, Gefechtsstände.“ Kanzler Scholz müsse sich bei US-Präsident Biden „grünes Licht“ geben lassen, die „Taurus“-Marschflugkörper zu liefern.
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Kiesewetter ist als Stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag auch für die Arbeit mit den Geheimdiensten zuständig. Er will auch die russische Bevölkerung für den Krieg in der Ukraine in Mithaftung nehmen. Es „sei an der Zeit, daß die russische Bevölkerung begreift, daß sie einen Diktator hat, der die Zukunft Rußlands opfert, der die Zukunft der russischen Jugend, auch der ethnischen Minderheiten opfert“. Das Land trage „im Grunde genommen den Krieg in die Welt“, halluziniert er. (rk)
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