CDU-Sicherheitspolitiker Kiesewetter: Bundeswehr soll für Israel kämpfen

CDU-Sicherheitspolitiker Kiesewetter: Bundeswehr soll für Israel kämpfen

Berlin. Der sicherheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Bundestag, Roderich Kiesewetter, hat sich nicht nur durch seine Forderung unvergeßlich gemacht, der Krieg in der Ukraine müsse nach Rußland getragen werden. Dieser Kriegsschauplatz reicht ihm nun nicht mehr – jetzt spricht sich der frühere Bundeswehr-Oberst auch noch dafür aus, Israel militärisch zu unterstützen.

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Am Sonntag forderte er, daß sich Deutschland an einer US-geführten Koalition zum „Schutz Israels“ militärisch beteiligen solle. Dabei solle man auch nicht auf Bitten aus Tel Aviv warten.

Wörtlich sagte Kiesewetter: „Angesichts der drohenden iranischen Attacke muß die Bundesregierung endlich aufwachen und Israel auch militärischen Beistand zur Abwehr anbieten. Denkbar ist die Betankung von Kampfjets befreundeter Nationen, aber auch der Einsatz von eigenen Eurofightern der Bundeswehr, zum Beispiel zur Abwehr von iranischen Drohnen.“

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Dabei solle Deutschland selbst aktiv werden: „Deswegen sollte die Bundesregierung nicht warten, bis sie von Israel um Hilfe gebeten wird, sondern diese aus eigenem Antrieb anbieten und bereits jetzt im Bundestag dafür werben.“

Bisher war ein Einsatz der Bundeswehr in Nahost kein Thema im politischen Berlin. (he)

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