„Business Insider“: Ukraine hat 40 ihrer „Leopard“-Panzer verloren
Kiew. Mit Stand vom September letzten Jahres hatte die Ukraine genau 71 „Leopard“-Panzer von verschiedenen NATO-Ländern geliefert bekommen. Sie wurden von westlichen Medien bisweilen überschwänglich als „Game changer“ gefeiert, die die Wende auf dem Schlachtfeld bringen würden.
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Mittlerweile hat sich die Euphorie gelegt – und der „Leopard“ hat sich nicht als die erhoffte Wunderwaffe erwiesen. Vielmehr lieferte das US-Nachrichtenportal „Business Insider“ jetzt eine ernüchternde Zahl: rund 40 ihrer „Leopard“-Panzer sollen die ukrainischen Streitkräfte inzwischen verloren haben. Die Angaben beruhen auf Schätzungen aus offenen Quellen, eine offizielle Bestätigung gibt es nicht, und nachgeprüft werden kann die Zahl auch nicht.
Der Verlust der Panzer unterstreiche das Ausmaß der Kämpfe und der Bedrohungen, denen die ukrainischen Truppen auf dem Schlachtfeld ausgesetzt sind, heißt es weiter – daß in bewaffneten Konflikten mit Verlusten zu rechnen ist, ist allerdings nichts Neues, und 40 verlorene Panzer in über einem Jahr sind keine Katastrophe. Dann stellt der „Business Insider“ mit Erstaunen fest: trotz ihrer starken Panzerung könnten die deutschen Kampfpanzer zerstört werden. Die Ukraine ergreife daher Maßnahmen, um sie zusätzlich zu schützen, so der Bericht. An den Panzern würden Stahlschilde angebracht, um ihre Widerstandsfähigkeit gegen Raketenangriffe, Sprengstoffdrohnen und andere Munition zu erhöhen.
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Zu improvisierten Schutzmaßnahmen für ihre Panzer und deren Besatzungen haben in den letzten zweieinhalb Jahren des Ukraine-Krieges beide Seiten immer wieder gegriffen. Auch die russische Seite hat ihre alten T-90-Panzer, die noch aus den 90er Jahren stammen, mit zusätzlichen Schutzvorrichtungen, vor allem einer modernen Reaktivpanzerung ausgestattet. Wegen der allgegenwärtigen Drohnengefahr sind Kampfpanzer inzwischen für beide kriegführenden Parteien nicht mehr die erste Wahl auf dem Schlachtfeld. (mü)
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