Bundestagswahl: Rot-Grün-Rot verhindert - Union und SPD gleichauf - Grüne schwächer als erwartet - AfD bleibt stabil
Berlin. Das vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahlen sieht die SPD mit 25,7 Prozent als Wahlsieger, dich gefolgt von der Union mit 24,1 Prozentpunkten. Daß die Grünen trotz aller medialen Unterstützung auf nur 14,8 Prozent kamen und die Linke mit 4,9 Prozent (aufgrund von drei Direktmandaten trotzdem in Fraktionsstärke im Bundestag) starke Verluste hinnehmen mußte, dürfte den Wählerwillen zum Ausdruck bringen, eine rot-grün-rote Koalitionsregierung zu verhindern. Die FDP (11,5 Prozent) dürfte zum Zünglein an der Waage in den Koalitionsverhandlungen werden, obgleich auch eine Große Koalition rechnerisch möglich, politisch aber wohl eher ungewollt ist. Mit 10,3 Prozent verliert die AfD zwar ein wenig, bleibt aber angesichts des medialen und politischen Gegenwinds erstaunlich stabil und kann auch weiterhin als einzig wahre Oppositionskraft fungieren. Zu berücksichtigen ist hierbei auch, daß mit der corona-kritischen Partei "Die Basis" (1,4 Prozent Zweitstimmen) sowie den Freien Wählern (2,4 Prozent Zweitstimmen) zwei Parteien direkt mit der AfD um Wählerstimmen konkurrierten. (se)
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