Bundestags-Vize Kubicki nennt türkischen Staatschef Erdogan „Kanalratte“
Berlin/Ankara. Nicht nur die sachliche Kompetenz, sondern auch die politischen Umgangsformen der deutschen Politik haben mit der „Ampel“-Regierung einen neuen Tiefststand erreicht. Jetzt sieht sich Bundestagsvizepräsident Kubicki herber – und berechtigter – Kritik aus Ankara ausgesetzt. Er hatte sich mit bemerkenswerter Abfälligkeit über den türkischen Präsidenten Erdogan geäußert.
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Die türkische Regierung bestellte deshalb am Dienstag den deutschen Botschafter in Ankara ein. „Wir verurteilen aufs schärfste die beleidigenden Äußerungen von Wolfgang Kubicki“, twitterte der türkische Außenamtssprecher Bilgic.
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Medienberichten zufolge hatte Kubicki bei einer Wahlkampfveranstaltung in Niedersachsen Erdogan im Zusammenhang mit dessen Flüchtlingspolitik als „kleine Kanalratte“ bezeichnet. Die „inakzeptablen Äußerungen“ seien nicht mit Kubickis Amt als Bundestagsvizepräsident vereinbar, „geben auch Aufschluß über Kubickis politisches und moralisches Niveau und offenbaren seine Banalität“, erklärte der türkische Außenamtssprecher weiter. Man habe dem deutschen Botschafter eine „scharfe Reaktion“ mitgeteilt. (mü)
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