Bundeselternrat für Kleiderordnung an Schulen: „Verlangen, daß sie sich ordentlich anziehen“
Berlin. Ein französischer Kulturkampf schwappt nach Deutschland über: Präsident Macron macht sich im Nachbarland für die Einführung von Schuluniformen stark, machdem vor allem die Bekleidungsgewohnheiten der vielen Migrantenkinder immer wieder für Spannungen an den Schulen führen.
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Der Bundeselternrat, eine bundesweit organisierte Vertretung von Eltern aller Schulformen, muß davon Wind bekommen haben – er spricht sich ebenfalls dafür aus, Bekleidungsregeln an Schulen einzuführen. „Wir empfehlen Schulen, einen Konsens über eine Kleiderordnung zu schließen“, sagte die Vorsitzende der Organisation, Christiane Gotte, Medienvertretern gegenüber. Dieser Konsens könne dann in die Hausordnung aufgenommen werden.
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Ein Verstoß hätte dann auch Konsequenzen. „Dann kann man Schülerinnen oder Schüler nach Hause schicken und verlangen, daß sie sich ordentlich anziehen.“ Meist gehe es dabei um „unangemessene, lottrige, zerrissene oder freizügige Kleidung“.
Vor allem Mütter sähen in Kleidungsregeln einen Vorteil, um morgendlichen Diskussionen mit ihren Kindern zu entgehen. Die Bundeseltern-Chefin räumte allerdings ein, eine generelle Kleiderordnung an Schulen sei im föderalen System der Bundesrepublik kaum durchsetzbar. (rk)
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