Bürgergeld steigt kräftig: Ausländer und Geringverdiener müssen nicht mehr arbeiten

Bürgergeld steigt kräftig: Ausländer und Geringverdiener müssen nicht mehr arbeiten

Berlin. Noch nie war die Feststelllung so wahr, daß Deutschland das Sozialamt der Welt ist. Denn mit dem Bürgergeld (vormals: Hartz IV) hat die Bundesregierung einen Zuwanderungsanreiz für Glücksritter aus aller Welt geschaffen, der international konkurrenzlos ist. Aber auch die einheimische Bevölkerung hat immer weniger Grund zum Arbeiten – schon mit ein wenig Schwarzarbeit zusätzlich zum staatlichen Bürgergeld kommt man auf mehr Geld als mit regulärer Erwerbstätigkeit.

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Und die Bundesregierung legt gerade kräftig nach, denn von Januar an erhalten Bürgergeld-Bezieher einen satten Aufschlag. Alleinstehende und Paare bekommen dann bis zu 12 Prozent mehr. Auch Kinder und Jugendliche bekommen 10 Prozent mehr. Damit schließt sich die Lücke zur arbeitenden Bevölkerung immer mehr.

Derzeit hat ein Paar mit zwei Kindern Anspruch auf 2.311 Euro Bürgergeld. 2024 steigt dieser Betrag – dann erhält ein Paar mit zwei Kindern 2.502 Euro. Seit Amtsantritt der „Ampel“ ist das Bürgergeld damit um mehr als 25 Prozent gestiegen – von solchen Lohnsteigerungen können „normale“ Berufstätige nur träumen.

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Für 2.502 Euro netto muß ein gemeinsamer Haushalt derzeit etwa 3.320 Euro brutto monatlich erwirtschaften. Aber: der Staat übernimmt beim Bürgergeld unter anderem auch Miete und Heizkosten, was das sogenannte „Lohnabstandsgebot“ immer mehr aushöhlt. Schon jetzt lohnt sich für Geringverdiener das Arbeiten kaum noch – und zum 1. Januar lohnt es sich noch weniger, weil es in vielen Branchen nur noch geringfügig über dem Bürgergeld liegt.

So erhalten Altenpfleger derzeit einen durchschnittlichen Brutto-Monatslohn von 3250 Euro, Arzthelfer von 2655 Euro, Bäcker bekommen im Schnitt 2735 Euro, Buchhalter 2560 Euro, Bürokaufleute 2585 Euro, Hotelfachleute 2450 Euro, Kellner 2242 Euro, Kassierer 2260 Euro, Kfz-Mechaniker 2536 Euro, Maler 2716 Euro und Zahntechniker 2500 Euro.

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Vor allem in städtischen Regionen mit hohen Mieten wird Vollzeit-Arbeit in diesen und finanziell vergleichbaren Berufen immer unattraktiver. Denn: im ersten Bürgergeld-Jahr wird die Bestandsmiete komplett vom Staat, also den Steuerzahlern übernommen – unabhängig von ihrer Höhe.

Knapp vier Millionen Personen im arbeitsfähigen Alter haben derzeit in Deutschland Anspruch auf Bürgergeld. Rund zwei Drittel davon sind Ausländer oder haben einen Migrationshintergrund. (rk)

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