Brüssel zahlt wieder Kopfprämien für aufgenommene „Flüchtlinge“: 10.000 Euro für jeden Migranten
Brüssel. Wenn es um den organisierten Bevölkerungsaustausch geht, ist der EU kein Preis zu hoch. Jetzt will die Kommission stattliche Prämien für jeden in Europa aufgenommenen Afghanistan-„Flüchtlinge“ zahlen und ruft die Mitgliedsländer zur Mitwirkung auf. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die EU-Kommission erwartet nun bis Mitte September von den Mitgliedstaaten konkrete Angebote zur Aufnahme von Migranten. „Die EU bezahlt den Mitgliedstaaten 10.000 Euro pro Person im Rahmen der Resettlement-Programme“, ließ der zuständige Sprecher der Kommission für Innen- und Migrationspolitik, Christian Wigand, die „Welt am Sonntag“ wissen.
Die EU arbeite derzeit auf Hochtouren „an einem umfassenden Ansatz zur Krise in Afghanistan“, so der Sprecher. Dazu gehörten auch sichere und legale Wege für besonders gefährdete Menschen, in Europa Schutz zu bekommen, also „Resettlement“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Das sogenannte „Resettlement“-Programm ist schon seit Jahren ein bevorzugtes Instrument der EU, um systematisch Nicht-Europäer in der EU anzusiedeln. Seit der letzten Migrationskrise 2015/16 haben die EU-Staaten im Rahmen des Programms offiziell mehr als 80.000 Menschen in Europa angesiedelt. Lediglich Österreich lehnt jede weitere „Flüchtlings“-Aufnahme im Rahmen des Resettlement-Programms ab. (mü)
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