Britisches Orchester soll „bunter“ werden: Weiße Musiker vor die Türe gesetzt

London. Das ist nackter Rassismus gegen Weiße: die Hälfte der Orchestermitglieder der English Touring Opera wird in der kommenden Saison nicht mehr beschäftigt, weil sie weiß sind – und das verträgt sich nicht mit den selbstverordneten „Vielfalts“-Kriterien. Es müssen nun mehr farbige und weniger weiße Musiker sein. Den jetzt Gekündigten half es auch nichts, daß die meisten von ihnen schon seit zwanzig und mehr Jahren für das Ensemble spielten. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Konsequenterweise hat das mit 1,78 Millionen Pfund pro Jahr vom Steuerzahler subventionierte Ensemble, das seit 1979 Oper in die Regionen bringt, zwölf neue Instrumentalisten engagiert – keine Weißen.

Direktor James Conway teilte den Gekündigten mit, daß die „Vielfalt“ in Übereinstimmung mit den „bindenden Richtlinien“ des für die Verteilung des staatlichen Kulturetats zuständigen Arts Council priorisiert werde. Der Arts Council hat sich jedoch von diesem Schritt distanziert und prüft, ob er im Einklang mit den Bedingungen für den Empfang von Fördergeldern steht. (mü)

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