Britische Militärs unterstreichen „Kriegsbereitschaft“: Aber nur Ressourcen für zwei Monate Krieg

Britische Militärs unterstreichen „Kriegsbereitschaft“: Aber nur Ressourcen für zwei Monate Krieg

London. Nicht nur die Bundeswehr pfeift aus dem letzten Loch. Auch den Streitkräften anderer NATO-Länder geht es nicht besser. Jetzt rückte der stellvertretende Chef des britischen Verteidigungsstabes, Lt. Gen. Sir Rob Magowan, mit der unangenehmen Wahrheit heraus, daß die britischen Streitkräfte im Ernstfall nicht länger als zwei Monate gegen Rußland kämpfen könnten. Grund dafür sei ein Mangel an Ressourcen für zukünftige Kriege.

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Während einer Anhörung des Verteidigungsausschusses im Unterhaus berichtete Magowan, daß das aktuelle Budget für Munition trotz seiner erheblichen Größe nicht ausreiche, um allen Bedrohungen Rechnung zu tragen. Deshalb müsse mehr Geld in die integrierte Flugabwehr investiert werden.

Magowan bestätigte damit eine Aussage des frühere britischen Verteidigungsministers Mark Francois, wonach Großbritannien „nicht länger als ein paar Monate in einem vollen Krieg gegen Putin kämpfen könnte, weil wir nicht die Munition und die Ausrüstungsreserven dafür haben“.

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Schon zuvor hatte ein Bericht des Verteidigungsausschusses aufgezeigt, daß die britischen Streitkräfte, die „zunehmend überlastet“ seien, nicht für einen Krieg mit Rußland gerüstet seien. In dem Bericht wird denn auch eine dringende Reform angemahnt, um die anhaltende Rekrutierungskrise zu bewältigen und den Vorrat an Waffen und Munition deutlich zu erhöhen.

Vize-Stabschef Magowan ließ es sich gleichwohl nicht nehmen, zu unterstreichen, daß Großbritannien „kriegsbereit“ sei, obwohl es nicht auf einen andauernden Konflikt mit Rußland vorbereitet sei. (he)

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