Bohlen bleibt dabei: Kein Frieden in der Ukraine ohne Putin
Hamburg. Als eine der besonneneren Stimmen zum Ukraine-Konflikt erweist sich in Deutschland ausgerechnet ein Schwergewicht der Unterhaltungsbranche: Pop-Titan Dieter Bohlen hatte bereits im Oktober vor laufender Kamera seine Kritik an der westlichen Sanktionspolitik durchblicken lassen und gesagt: „Diese Sanktionen, das Frieren, dieser Firlefanz – das ist doch alles Scheiße“.
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Trotz des Shitstorms, den er sich damit eingehandelt hatte, ließ es sich Bohlen jetzt nicht nehmen, nachzulegen und seinen Standpunkt erneut zu bekräftigen. Vielen stößt sauer auf, daß Bohlen auch jetzt nicht in den Chor der Rußland-Hasser einstimmt, sondern dafür plädiert, Putin in einen möglichen Friedensprozeß einzubeziehen.
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In einem Exklusivinterview der Illustrierten „Stern“ sagte Bohlen jetzt, daß es in der Ukraine nur Frieden geben könne, wenn man Putin einbezieht. „Wenn wir wirklich Frieden wollen, kommt man mit Diplomatie weiter, als wenn man die Russen bloß verteufelt. Man muß leider versuchen, Putin irgendwie einzubeziehen. Wie soll es Frieden geben, ohne Putin einzubeziehen?“
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Dabei gibt sich Bohlen nicht als Putin-Sympathisant zu erkennen: „Ich finde extrem schlimm, was Putin macht. Ich finde diesen Krieg entsetzlich. Aber mit Gewalt, damit, immer noch mehr Panzer hinzuschicken, schafft man diesen Krieg nicht aus der Welt.“ Und: „Ich habe keinerlei Sympathien für Putin – ganz im Gegenteil. Aber ich mag die Menschen in Rußland.“ Und „die können nichts für den Krieg.“ (tw)
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