Böse Enttäuschung: Die meisten „Leos“ der Ukraine sind außer Gefecht

Böse Enttäuschung: Die meisten „Leos“ der Ukraine sind außer Gefecht
Bundeswehr/Michel Baldus

Kiew/Berlin. Im März schickte Deutschland nach langem Hin und Her 18 „Leopard“-Kampfpanzer in die Ukraine. Als „Gamechanger“ haben sie sich in den letzten Monaten aber nicht erwiesen. Jetzt zeichnet sich das Ende dieser Episode ab.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Denn: inzwischen soll nur noch ein kleiner Teil der gelieferten Panzer einsatzfähig sein. Gefechtsschäden, aber auch technischer Verschleiß legen die Kampffahrzeuge lahm. Um sie wieder einsatzfähig zu machen, fehlt es aber an Ersatzteilen.

Der Grünen-Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer fordert deshalb mehr Tempo. Er schrieb jetzt die Herstellerfirmen Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und und monierte: „Leider ist festzustellen, daß nur noch eine sehr geringe Zahl der gelieferten Kampfpanzer von der Ukraine eingesetzt werden kann.“ Die Reparatur dauere sehr lange, da es nach Auskunft der Reparaturwerkstatt der Industrie („Hub“) in Litauen an geeigneten Ersatzteilen mangele. Es gebe „dringende Handlungsnotwendigkeiten“, um die Ersatzteillage schnell zu verbessern.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Schäfer kritisiert aber auch die Ukrainer – deren Reparaturversuche hätten zu weiteren Schäden an den „Leos“ geführt. Es sei zu prüfen, inwiefern dies durch eine bessere Schulung der Mechaniker oder durch die Bereitstellung von Anleitungen verhindert werden könne oder ob gleich eine Instandsetzung in der Ukraine möglich sei.

Das dürfte an der Situation aber nicht mehr viel ändern. Erst Anfang der Woche gab das russische Verteidigungsministerium die Zerstörung gleich mehrerer „Leopard“-Panzer bekannt und dokumentierte den Erfolg mit Videoaufnahmen. Da wird es sich nicht mehr lohnen, den Reparatur-“Hub“ in Litauen noch mit großem Aufwand zu ertüchtigen. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Kommentare