Blutiger „Einzelfall“ in Colorado: Syrischer „Mann“ erschießt zehn Menschen

Boulder/Colorado. Wieder ein blutiger „Einzelfall“, diesmal in den USA: in Boulder im Bundesstaat Colorado erschoß ein 21jähriger „Mann“ in einem Supermarkt zehn Menschen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Wie inzwischen bekannt ist, handelt es sich beim Täter um den gebürtigen Syrer Ahmad Al Aliwi Alissa. Er eröffnete das Feuer, im Kugelhagel starben neun Kunden. Als Polizisten eingriffen, feuerte er auch auf diese und verwundete den 51jährigen Grenzpolizisten Eric Talley tödlich. Der Beamte war Vater von sieben Kindern. Die anderen Opfer des mutmaßlichen Islamisten waren im Alter von 20 bis 65 Jahren. Der gläubige Christ Talley hatte durch einen Sturmangriff versucht, den Täter zu stoppen und Menschenleben zu retten.

Ahmad Al Aliwi Alissa hatte auf seinen Konten in den sozialen Medien unter anderem Theorien zum Attentat in Christchurch, Neuseeland verbreitet. Möglicherweise verstand er seine Tat als Racheakt für „Islamophobie“. Die Konten des Mannes wurden inzwischen zeitnah gelöscht. Klassenkameraden aus der High School beschrieben Alissa als „gruseligen Typen“. Er soll bereits in der Schule bei mindestens einer Gelegenheit völlig durchgedreht sein und gedroht haben, „alle umzubringen“. Er war offenbar als Gewalttäter bekannt soll paranoide Tendenzen aufgewiesen haben.

Der Massenmörder wurde von der Polizei angeschossen und am Bein verletzt. Er konnte lebend verhaftet werden und ist nun des zehnfachen Mordes angeklagt. Manchen US-Medien ist es bereits jetzt wichtig, zu betonen, daß Terrorismus kein Tatmotiv gewesen sei. (mü)

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