„Black Lives Matter“-Spätfolgen: Minneapolis stimmt über Abschaffung der Polizei an

Minneapolis. Minneapolis, wo vor eineinhalb Jahren der afro-amerikanische Serienstraftäter George Floyd bei einem Polizeieinsatz ums Leben kam, leidet immer noch unter den Spätfolgen der „Black Lives Matter“-Umtriebe. Jetzt soll dort allen Ernstes über eine Kernforderung der BLM-Randalierer abgestimmt werden: „Defund the Police“ – die Polizei abzuschaffen oder ihr zumindest die Mittel zu streichen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Im Juni 2020 stimmten dieser Forderung immerhin 25 Prozent der Befragten zu, mittlerweile sind nur noch 15 Prozent der Amerikanerinnen und Amerikaner mit der irrsinnigen Forderung einverstanden, wie der „Economist“ jetzt berichtete.

Konkret geht es bei der Abstimmung darum, die Polizeibehörde formell abzuschaffen und sie durch ein „Amt für öffentliche Sicherheit“ zu ersetzen. Dieses soll über weniger Mittel verfügen als bisher die Polizei. Die freiwerdenden öffentlichen Gelder sollen Sozialdiensten zugutekommen. Polizisten gäbe es auch weiterhin, aber sie würden einer anderen Organisation unterstehen. Und: nicht immer, wenn der Notruf klingelt, soll gleich die Polizei kommen, sondern je nach Bedarf auch Sozialarbeiter oder Experten für Suchtbekämpfung. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Bürgermeister Jacob Frey hat inzwischen übrigens die Fronten gewechselt. Es ist inzwischen nicht mehr für die Abschaffung der Polizeibehörde. Er hat nämlich ebenso wie viele seiner Amtskollegen überall in den USA in den vergangenen Monaten ein Aufflammen verbrecherischer Gewalt beobachtet. Allein in Minneapolis ist die Mordrate im Jahresvergleich um stattliche 17 Prozent gestiegen, auch andere Gewaltverbrechen haben zugenommen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Wie die Abstimmung ausgeht, ist unklar. Bei einer repräsentativen Befragung im Vorfeld wollten 49 Prozent für die Abschaffung der Polizei stimmen, 41 Prozent dagegen. (mü)

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