Bielefelder Messerattacke: Der nächste Syrer-„Einzelfall“
Bielefeld. In der Bielefelder Innenstadt hat sich in der Nacht zum Sonntag ein gewalttätiger Vorfall ereignet, den die Ermittler inzwischen als mutmaßlichen Anschlag einstufen. Gegen 4 Uhr früh attackierte ein als „südländischer Typ“ beschriebener Täter vor der Studentenbar „Cutie“ feiernde Menschen mit einem scharfen Gegenstand. Mindestens sechs Personen wurden verletzt, einige davon lebensgefährlich. Der Angreifer, der sich zunächst unter die Partygäste gemischt hatte, schlug laut Augenzeugenberichten „wie aus dem Nichts“ zu und war mit Stand von Montagnacht immer noch flüchtig.
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Die Polizei hat eine großangelegte Fahndung eingeleitet und bei ihren Ermittlungen einen Rucksack des Täters sichergestellt, der neben Waffen auch brennbare Flüssigkeiten enthielt. Diese Funde lassen auf einen geplanten Anschlag schließen. Der gesuchte Mann wird als etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß und von „südländischem Erscheinungsbild“ beschrieben. Medienberichten zufolge wurde ein auf den syrischen Staatsbürger Mahmoud Mhemed (35) ausgestellter Aufenthaltstitel gefunden.
Die verletzten Opfer wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, wo einige noch in Lebensgefahr schweben. Die Stadtverwaltung hat die Sicherheitsmaßnahmen in der Innenstadt verstärkt und bittet Bürger, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. (rk)
Image by Michal Renčo from Pixabay
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