Biden sucht die Konfrontation mit Rußland: B-1-Bomber nach Norwegen
Washington. Der neue US-Präsident Biden kann es mit dem Säbelrasseln nicht erwarten: kaum im Amt, hat er jetzt Befehl gegeben, strategische B-1-Bomber nach Norwegen zu entsenden. So solle schneller auf mögliche russische Aggressionen gegenüber westlichen Bündnispartnern reagiert werden, heißt es aus Quellen aus dem Weißen Haus. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Biden hatte Ende Januar mit dem russischen Präsidenten Putin telefoniert und bekräftigt, daß die USA ihren Kurs gegenüber Rußland ändern wollten. Dabei habe er mit Putin auch über mögliche Cyberangriffe von russischer Seite, sowie über die Vergiftung und Inhaftierung des Oppositionellen Alexej Nawalny gesprochen. Man werde nicht zögern, Sanktionen gegenüber Rußland zu verhängen, um die eigenen Interessen und die der amerikanischen Bürger zu schützen, hatte Biden im Anschluß an sein Telefonat mit Putin Ende Januar verlauten lassen.
Die aggressiven Töne bedeuten eine klare Abkehr vom Kurs des bisherigen Präsidenten Donald Trump. Dieser hatte im Einvernehmen mit Moskau auf eine Entspannung in den wichtigsten internationalen Krisenherden hingewirkt und vor allem einen Rückzug amerikanischer Truppen etwa aus dem Nahen Osten angestrebt. Auch diese Bemühungen will die Biden-Regierung nun möglichst rasch rückgängig machen. (mü)
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