Biden setzt auf Konfrontation mit Moskau: Rußland als „größte Bedrohung“
New York. Anders als der amtierende US-Präsident Donald Trump setzt sein Herausforderer Joe Biden offenbar auf Konfrontation mit Rußland. Er hat Rußland jetzt in einem Interview des Fernsehsenders CBS als „größte Bedrohung für Amerika“ bezeichnet. Während Trump vor allem Kontroversen mit China betont, sieht sein Herausforderer besonders, „was Angriffe auf unsere Sicherheit und die Spaltung unserer Allianzen angeht“, Moskau als Gegenpol. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Biden erneuerte in dem Interview auch den Vorwurf, Moskau habe Einfluß auf die Präsidentschaftswahl 2016 genommen und versucht, Trump aktiv zum Einzug ins Weiße Haus zu verhelfen.
Erst dieser Tage hatte sich der britische Top-Historiker Niall Ferguson in einem Interview der „Welt“ kritisch über eine mögliche Präsidentschaft Bidens geäußert und daran erinnert, daß demokratische Präsidenten die USA schon öfter in der Vergangenheit in „große Kriege“ verwickelt hätten. Mit Blick auf Biden sagte er: „Es könnte sich ein Szenario entwickeln, in dem die Regierung Biden an die Macht kommt, zu allen möglichen Ausgaben für soziale Dienste, Bildung, zu Steuererhöhungen und dem Üblichen bereit ist und dann mit einer Taiwankrise konfrontiert wird. Ich glaube, daß China dieses Thema irgendwann forcieren wird.“ (mü)
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