Berliner Grünen-Spitzenkandidatin: „Die nächste Generation hat überwiegend Migrationshintergrund“
Berlin. In Berlin erhitzen die Silvesterkrawalle noch immer die Gemüter. Vollmundigen „Rassismus“-Vorwürfen sieht sich die Berliner CDU ausgesetzt, weil sie sich für die Vornamen der in der Silvesternacht festgenommenen Tatverdächtigen interessiert. Unter ihnen befinden sich – neben zahlreichen ausländischen Nationalitäten – auch 48 „deutsche“ Tatverdächtige.
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Das ist der Berliner CDU nicht präzise genug. Deren Chef Kai Wegner sagte: „Wir haben in Berlin ein Problem, wovor SPD, Grüne und Linke die Augen verschließen. Es gibt Jugendliche, die hier geboren und aufgewachsen sind und sich trotzdem nicht dazugehörig fühlen. Je präziser wir den Täterkreis benennen, desto effektiver können wir Präventionsangebote machen.“ Entsprechende Fragen nach dem ethnischen Hintergrund der festgenommenen Randalierer brachte die CDU im Innenausschuß ein.
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SPD, Grüne und Linke empören sich darüber. Der SPD-Abgeordnete Tom Schreiber unterstellt: „Damit läßt die CDU ihre rechtspopulistische Maske fallen.“ Ratskollege Vasili Franco (Grüne) fährt noch größeres Geschütz auf: „Das ist eine Verbreitung von rassistischen Ressentiments.“
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Mit einer drastischen Stellungnahme wartete allerdings auch Grünen-Verkehrssenatorin und Spitzenkandidatin Bettina Jarasch im RBB-Hörfunk auf. Sie sagte dort über die absehbare Zukunft der deutschen Hauptstadt: „Die nächste Berliner Generation hat überwiegend Migrationshintergrund. Daran sollten sich alle mal gewöhnen.“ (rk)
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