Berliner CDU-Mann warnt vor Islamisten: „Kein Steuergeld mehr für muslimische Verbände“
Berlin. Spätes Erwachen: der Berliner Vize-CDU-Chef Falko Liecke befürchtet einen wachsenden Einfluß von Islamisten auf den Schulhöfen und in Brennpunkt-Vierteln. In einem Buch beschreibt Liecke, wie junge Mädchen unters Kopftuch gezwungen werden. Er verlangt, daß radikale muslimische Verbände kein Steuergeld mehr bekommen.
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Liecke, der Sozialstadtrat von Neukölln ist, warnt mit Nachdruck vor dem Einfluß von Islamisten und „Kopftuchaktivisten“. Das Kopftuch sei „nicht zwingend ein religiöses Symbol, aber durchaus ein politisches“, schreibt Liecke in seinem Buch „Brennpunkt Deutschland. Armut, Gewalt, Verwahrlosung – Neukölln ist erst der Anfang“, das am Freitag erschien und in dem es um soziale Probleme, Kriminalität und Extremismus geht. In erster Linie sei das Kopftuch ein Symbol für die „Ungleichwertigkeit von Mann und Frau“ und reduziere Frauen „auf eine rein sexuelle Funktion, die es zu verhüllen gelte“.
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Liecke betont: wer als „Kopftuchaktivistin“ agiere, vertrete einen „fundamentalen, antifeministischen und politischen Islam“, der im Widerspruch zu Freiheit und Demokratie stehe. Frauen ohne Kopftuch und Mädchen würden in Teilen Neuköllns von der lauten Minderheit der Befürworter massiv unter Druck gesetzt, argumentiert Liecke. In einer Grundschule nahe der vom Verfassungsschutz beobachteten Al-Nur-Moschee würden immer mehr Mädchen bereits im Alter von acht, neun oder zehn Jahren mit Kopftüchern gesehen. Und in Jugendeinrichtungen würden Regenbogenflaggen heruntergerissen, Lehrerinnen in Hosen würden angefeindet, Zwangsehen seien ein großes Problem. Zugleich würden Vereine und Verbände aus dem Bereich des politischen Islams vom Berliner Senat mit Steuergeld gefördert.
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Liecke hatte kürzlich mit einem Tweet zu den neuen Bundesvorsitzenden der Grünen, Ricarda Lang und Omid Nouripour, für heftigen Widerspruch gesorgt. Zu einem Foto der beiden schrieb Liecke: „Ich wünsche ein fröhliches 'Allahu Akbar'“. Nach Protesten löschte er den Tweet wieder. (rk)
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