Bei Wahlkampfveranstaltung in Ingolstadt: Anschlag auf AfD-Chef Tino Chrupalla
Ingolstadt. Erst Alice Weidel, jetzt ihr Amtskollege Tino Chrupalla: wenige Tage vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen häufen sich die Übergriffe auf AfD-Personal. Nachdem Bundessprecherin Weidel bereits vor etwa zehn Tagen wegen angeblicher Morddrohungen auf sie und ihre Familie von der Polizei „evakuiert“ wurde (wir berichteten), wurde am Mittwoch Parteichef Chrupalla bei einer Veranstaltung im bayerischen Ingolstadt Opfer eines Anschlags.
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Der genaue Hergang ist noch unklar. Als gesichert gilt aber, daß zwei Junge Männer Chrupalla am Rande der Wahlkampfveranstaltung um ein Selfie mit ihnen baten. Wenig später lag Chrupalla am Boden. Nach Augenzeugenberichten nahm die Polizei die beiden Männer vorübergehend fest und durchsuchte sie bis auf die Unterhosen. Danach wurden beide freigelassen. Am Tatort soll eine Nadel gefunden worden sein.
Der unabhängige Journalist Boris Reitschuster teilte am Mittwochabend auf seiner Homepage dazu mit: „Im Moment gibt das BKA keine Auskünfte. Es war vermutlich eine Injektion in den Oberarm mit noch unbekannter Substanz, mit anaphylaktischem Schock. Nur die nächsten um ihn Stehenden bemerkten es, als ihm schlecht wurde. Er wurde dann sofort gestützt.“
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Daß Chrupallas Zustand Grund zur Sorge gibt, bestätigte am Abend auch ein Parteikollege. „Sein Zustand ist ernst“, erklärte der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Dietz, der wie Chrupalla dem Sächsischen Landesverband angehört.
Ein trauriges Bild lieferten auch in diesem Fall die Mainstream-Medien. Sie berichteten allenfalls am Rande über den Vorfall in Ingolstadt. Die „Bild“-Zeitung erwähnt die Ereignisse nicht auf ihrer Startseite. Und die FAZ mogelt sich mit einer verharmlosenden Überschrift um den Anschlag herum: „AfD-Parteichef Chrupalla muß während Kundgebung ins Krankenhaus“. (rk)
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