Bayern-Wahlkampf: Grüne müssen plakative Kritik einstecken

Bayern-Wahlkampf: Grüne müssen plakative Kritik einstecken
© Raimond Spekking

In Wahlkampfzeiten kann es gerne auch einmal deftiger zugehen. In der oberbayerischen Tegernsee-Gemeinde Gmund machen diese Erfahrung gerade die Grünen, die ansonsten auch nicht zimperlich beim Austeilen sind. Für Aufsehen sorgen mehrere Anti-Grünen-Plakate. Ein Habeck-Plakat an einem Bauzaun nimmt bzw. nahm Bezug auf eine Äußerung des Bundeswirtschaftsministers in der ARD-Sendung „Maischberger“ vom September 2022. Die Moderatorin hatte Habeck gefragt: „Rechnen sie mit einer Insolvenzwelle am Ende dieses Winters?” Habeck antwortete: „Nein, das tue ich nicht. Ich kann mir vorstellen, daß bestimmte Branchen einfach erstmal aufhören, zu produzieren; nicht insolvent werden…“ Auf dem Plakat wird gefragt: „Kann er überhaupt bis 3 zählen?“

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Auf einem anderen Plakat sind bzw. waren die Grünen-Bundesvorsitzende Ricarda Lang in voller Breite sowie in eingeschrumpfter Körpergröße Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, Landwirtschaftsminister Özdemir und Wirtschaftsminister Habeck zu sehen. Lang ist statt mit Beinen mit einer Walze abgebildet. Darüber steht in Versalien: „Wir machen alles platt.”

Die Polizei ermittelt wegen angeblicher Verstöße gegen die Plakatierungsverordnung. (rk)

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