BASF war erst der Anfang: Weitere deutsche DAX-Unternehmen wollen aus Deutschland weg

BASF war erst der Anfang: Weitere deutsche DAX-Unternehmen wollen aus Deutschland weg

Ludwigshafen/Wolfsburg. Erst dieser Tage sorgte der Ludwigshafener Chemie-Gigant BASF für Schlagzeilen, indem er ankündigte, wegen der unbezahlbaren Energiekosten sein Engagement an den europäischen Firmen-Standorten herunterzufahren und nach China zu verlagern. Am Standort Ludwigshafen würden Arbeitsplätze in einer noch nicht bekannten Größenordnung „sozialverträglich“ abgebaut.

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Aber BASF ist erst der Anfang. Weitere börsennotierte Konzerne aus dem deutschen Leitindex (Dax) könnten schon bald folgen. Auch der Autobauer VW, Nivea-Hersteller Beiersdorf und der Industrie-Gigant Siemens fahren ihre China-Investitionen hoch, weil sich die Produktion in Deutschland immer weniger rechnet.

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Oliver Zander, Chef des Branchenverbandes Gesamtmetall, warnte unterdessen vor „massiven Beschäftigungsverlusten“ auch in der Metall- und Elektroindustrie. Ohne Lösung der – im wesentlichen hausgemachten – Energiekrise könne die Wirtschaftskraft im nächsten Jahr um bis zu acht Prozent einbrechen, befürchten die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute. Die Folge wären massive Wohlstandsverluste. Jeder Deutsche, vom Baby bis zum Rentner, könnte nach Berechnungen der „Bild“-Zeitung im Schnitt 5000 Euro verlieren. (rk)

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