Bankrott der deutschen Sicherheitspolitik: Mit Vollgas Richtung Krieg – aber ohne Munition

Bankrott der deutschen Sicherheitspolitik: Mit Vollgas Richtung Krieg – aber ohne Munition
Wikimedia/Hans-Hermann Bühling/

Ramstein. Deutschland ist einer militärischen Konfrontation mit Rußland einen großen Schritt näher: bei einem Treffen mit dem amerikanischen und dem ukrainischen Verteidigungsminister auf dem US-Militärstützpunkt Ramstein gab Bundesverteidigungsministerin Lambrecht (SPD) jetzt bekannt, daß Deutschland nun doch schwere Waffensysteme an die Ukraine liefern wolle. Die Rede ist von bis zu 88 Exemplaren des Flugabwehrpanzers „Gepard“.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Bundeskanzler Scholz hatte sich bis zuletzt zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine sehr zurückhaltend geäußert.

Ministerin Lambrecht kündigte in Ramstein außerdem die Ausbildung ukrainischer Soldaten an. „Wir arbeiten gemeinsam mit unseren amerikanischen Freunden bei der Ausbildung von ukrainischen Truppen an Artilleriesystemen auf deutschem Boden“, teilte sie mit – und blendet dabei offenbar konsequent aus, daß Kremlchef Putin ebenso wie die russische Regierung am Beginn der Militäroperation in der Ukraine massive russische Reaktionen für jeden Fall einer Einmischung von außen angekündigt hatte.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Im übrigen droht sich die Bundesregierung mit der Lieferung der „Gepard“-Panzer ebenso zum Gespött zu machen wie mit der zuvor in Aussicht gestellten Lieferung von „Marder“-Schützenpanzern, für deren aus der Schweiz stammende Munition die Eidgenossenschaft zuletzt ein Ausfuhrverbot erteilt hat. Beim „Gepard“-Hersteller, dem Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann, sind derzeit nämlich nur rund 23.000 Schuß Munition für das Hauptwaffensystem des Fla-Panzrs vorrätig. Die beiden schweren Hauptwaffen des Panzers benötigen pro Minute etwa 1.100 Schuß.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Demnach würde die gesamte in Deutschland verfügbare Munition des Gepard-Panzers rein rechnerisch für lediglich rund 20 Minuten Nutzung eines einzigen Panzers reichen. Das Bundesverteidigungsministerium und KMW suchen deshalb nun weltweit nach weiterer Munition für den „Gepard“. Dabei würden vor allem die aktuellen Betreiber des Panzers, Jordanien, Rumänien, Brasilien und Katar, angefragt, hieß es. (he)

CC BY-SA 3.0 Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Kommentare