Ballweg zu Medien-Vorwürfen: „Ich habe keine Rechtsextremisten gesehen“

Berlin/Konstanz. Nach ihrem großen Erfolg in Berlin will die Initiative „Querdenken 711“ jetzt ihre Proteste gegen die Corona-Politik der Bundesregierung fortsetzen. Organisator Michael Ballweg teilte mit, eine weitere Demonstration in Berlin sei zunächst nicht geplant. Dafür soll nun am 3. Oktober in Konstanz am Bodensee demonstriert werden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Ballweg sieht die Verlegung nach Baden-Württemberg aber nicht als Reaktion auf die Verfügung des Berliner Senats, wonach künftig für Versammlungen mit mehr als 100 Teilnehmern Maskenpflicht herrsche. „Ne, also gar nicht. Das ist ja auch schon am 29. auf der Bühne verkündet worden“, sagte er dem Deutschlandfunk.

Nach dem Auftritt einiger hundert Demonstranten unter anderem mit schwarz-weiß-roten Fahnen auf den Stufen des Reichstags sieht sich Ballweg auch mit dem Vorwurf konfrontiert, er distanziere sich nicht nachdrücklich genug von „Rechtsextremisten“. Dazu erklärte er dem Deutschlandfunk: „Ich habe keine Rechtsextremen gesehen.“ Man werde aber künftig noch mehr darauf achten. Seine Bewegung sei demokratisch, und weder Links- noch Rechtsextremisten noch gewaltbereites Potential gehörten dazu. (rk)

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