Baerbocks Bismarck-Exorzismus: Die Erinnerung an den Eisernen Kanzler soll verschwinden

Baerbocks Bismarck-Exorzismus: Die Erinnerung an den Eisernen Kanzler soll verschwinden

Berlin. Das konnte nicht ausbleiben: Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne), die bei ihren Staatsbesuchen in fremden Ländern bevorzugt „feministische“ Außenpolitik betreibt, will jetzt Reichsgründer Otto von Bismarck entsorgen – der im Gegensatz zu ihr eine maßvolle, außerordentlich diplomatische Außenpolitik betrieb. Auf dem Berliner Kongreß (1878) erklärte er bekanntlich, das Deutsche Reich sei „saturiert“ und erhebe keine außenpolitischen Ansprüche. Mit soviel kluger Zurückhaltung kann die derzeitige Außenamtschefin, die zum Beispiel Rußland „ruinieren“ möchte, nichts anfangen. Das Bismarck-Andenken muß weg.

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Ort des Geschehens ist ein historisches Gebäude, das „Haus am Werderschen Markt“, das einst für die Reichsbank errichtet worden war, zeitweise als Sitz des Zentralkomitees der SED diente und heute unter Denkmalschutz steht. Im Zuge der Wiedervereinigung eignete sich das Auswärtige Amt den Gebäudekomplex an. Ein historisch bedeutsamer Tagungsraum wurde damals nach Bismarck benannt.

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Damit soll jetzt Schluß sein. Medienberichten zufolge heißt der „Bismarck-Saal“ seit kurzem nicht mehr so, sondern vielmehr: „Saal der deutschen Einheit“.

Damit nicht genug, wurde inzwischen selbst das Porträt des Reichsgründers, das eine der repräsentativen Wände des Saales schmückte, abgehängt – der „Eiserne Kanzler“, der das Auswärtige Amt am 8. Januar 1870 formell aus der Taufe hob, soll die deutsche Außenpolitik künftig nicht mehr inspirieren. (rk) Bild von Michael Knoll auf Pixabay/Gemeinfrei Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

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