Baerbock schikaniert Russen in Deutschland: Vier von fünf russischen Generalkonsulaten müssen schließen
Berlin/Moskau. Bundesaußenministerin Baerbock arbeitet weiter zielstrebig an der Zerstörung der deutsch-russischen Beziehungen. Sie hat jetzt die Schließung von vier der fünf russischen Konsulate in Deutschland verfügt. Den Konsulaten wird ihre Lizenz entzogen. Das Auswärtige Amt will die Maßnahme als Reaktion auf die Ausweisung deutscher Bediensteter aus Rußland verstanden wissen.
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Vom Jahresende an darf Rußland damit nur noch die Botschaft in Berlin und ein Generalkonsulat betreiben. Bisher liegen die fünf russischen Generalkonsulate in Bonn, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und München.
Moskau betrachtet die Baerbock-Entscheidung als einen weiteren unfreundlichen Schritt zur Zerstörung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Deutschland müsse erkennen, daß die deutsche Seite die volle Verantwortung für die Verschlechterung der bilateralen Beziehungen trägt und daß Berlins rücksichtslose und provokative Aktionen nicht ohne Reaktion bleiben werden, heißt es aus dem russischen Außenministerium.
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In Deutschland lebten 2022 237.816 russische Staatsbürger – mehr als in irgendeinem anderen EU-Land. Hinzu kommen noch rund 2,5 Millionen Rußlanddeutsche. Sie alle müssen sich zur Regelung konsularischer Angelegenheiten – wie etwa der Paßverlängerung – künftig nun an die russische Botschaft in Berlin oder das verbliebene Konsulat wenden. Für die meisten Betroffenen ist das mit Kosten, weiten Wegen und einem erheblichen Mehraufwand verbunden. (mü)
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