Baerbock meint es ernst: Deutschlands „Energiewende“ als Exportschlager
Schenkenberg-Dauerthal/Uckermark. Man glaubte es nicht, wenn es nicht amtlich wäre: Bundesaußenministerin Baerbock (Grüne) hält die deutsche „Energiewende“ für in andere Länder exportierbar. Beim Besuch eines lokalen Energieunternehmens in Brandenburg sagte sie jetzt wörtlich: „Was hier bei uns in Brandenburg möglich ist, daß wir aus der Kohle aussteigen, dabei Arbeitsplätze sichern und Spitzentechnologie der Zukunft vorantreiben, das wollen wir auch in anderen Ländern machen.“
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Weiter sagte die Außenamtschefin: „Durch faire Energiepartnerschaften mit Ländern wie Südafrika können wir gerade aus Deutschland heraus ein Beispiel dafür setzen, daß erneuerbare Energien, daß grüne Technologien auch zur sozialen Sicherheit, zu Arbeitsplätzen der Zukunft beitragen.“
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Was Baerbock dabei unterschlägt: bislang sorgt die deutsche „Energiewende“ auch in Deutschland weder für soziale Sicherheit noch für Arbeitsplätze noch für Spitzentechnologie. Das Gegenteil ist der Fall. Der einzige Effekt der „Energiewende“, den die Ampel-Regierung seit ihrer Amtsübernahme noch auf die Spitze getrieben hat, ist eine noch niedagewesene Versorgungsunsicherheit, explodierende Energiepreise und infolgedessen ein beispielloser Absturz der deutschen Wirtschaft. Man muß es der hinreichend dokumentierten Unwissenheit der grünen Außenministerin zuschreiben, daß sie diese „Erfolgsbilanz“ auch dem Rest der Welt als Exportartikel verkaufen will. (rk)
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