Autos von AfD-Politikern gehen in Flammen auf: Waren es linke Brandstifter?

Autos von AfD-Politikern gehen in Flammen auf: Waren es linke Brandstifter?

Dresden/Bremen. Wieder Terror gegen die AfD: in Sachsen und Bremen gingen Autos von AfD-Politikern in Flammen auf. Der Verdacht eines politischen Hintergrundes ist naheliegend. In Sachsen war der Landtagsabgeordnete Holger Hentschel das Opfer. In der Nacht zum Donnerstag wurden auf zwei Fahrzeuge, die auf ihn zugelassen sind, Anschläge verübt. Der erste Wagen wurde gegen 1.15 Uhr angezündet und brannte völlig aus, wodurch auch erhebliche Schäden an einem unmittelbar daneben geparkten zweiten Kfz entstanden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Tatverdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.

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Bei der AfD werden Täter aus dem linksextremen Spektrum angenommen, weil sich der Abgeordnete Hentschel seit geraumer Zeit gegen ein weiteres Asylantenheim in Leipzig-Thekla eingagiert. Schon 2016 wurden zwei Brandanschläge auf Fahrzeuge von Hentschel verübt. Der sächsische Partei- und Fraktionschef Jörg Urban sieht durch die jüngsten Anschläge die Demokratie gefährdet und erklärte: „Gewalt ist niemals akzeptabel. Das muß parteiübergreifend Konsens sein. Die AfD steht ohne Wenn und Aber für den friedlichen Diskurs.“

Zu einem weiteren Brandanschlag kam es ebenfalls in der Nacht zu Donnerstag in Bremen. Dort wurde der Transporter eines früheren AfD-Bundestagsabgeordneten angezündet – auch hier entstand Totalschaden. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf, der Staatsschutz prüft einen „politisch motivierten Hintergrund“. (rk)

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