Ausländer deutlich überrepräsentiert: In Berlin sind 40 Prozent der Sexualstraftäter Nichtdeutsche
Berlin. Ein Armutszeugnis für die deutsche Hauptstadt. Leut einer Antwort der Innensenatsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des fraktionslosen Abgeordneten Marcel Luthe registriert die Berliner Polizei durchschnittlich rund ein Dutzend Sexualdelikte – jeden Tag. Vom ersten März bis einschließlich siebten Juli 2020 erfaßten die Beamten demnach mehr als 1.600 Fälle unter anderem von sexueller Belästigung, Vergewaltigung, Verbreitung von Pornographie sowie Übergriffe. Außerdem kam es zu 66 versuchten Taten. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Im einzelnen läßt die Statistik aus dem Innensenat erkennen, daß täglich durchschnittlich fast zwei vollzogene oder versuchte Vergewaltigungen registriert werden. In diesem Jahr waren es im genannten Zeitraum 234 vollzogene beziehungsweise 25 versuchte Fälle. Im Vergleich zu den drei Jahren davor blieben die Zahlen konstant oder gingen leicht zurück.
Und noch eine interessante, allerdings wenig überraschende Zahl: der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen betrug rund 40 Prozent. Damit sind Ausländer in der Statistik der Berliner Sexualstraftaten klar überrepräsentiert – ihr Anteil an der Berliner Wohnbevölkerung liegt offiziell bei „nur“ 25 Prozent. So waren etwa im März 37 Prozent der 243 Tatverdächtigen keine deutschen Staatsbürger. Bei Vergewaltigungen in besonders schweren Fällen – wenn sie besonders erniedrigend oder gemeinschaftlich erfolgt sind – waren ausländische Tatverdächtige mit 54 Prozent sogar in der Mehrzahl.
Dies war mit 67 Prozent auch in den Deliktsparten „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ sowie mit 57 Prozent bei sexuellen Beleidigungen der Fall. (rk)
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