Ausgerechnet zum 3. Oktober: Deutsche Botschafterin in Ungarn tritt ins Fettnäpfchen

Ausgerechnet zum 3. Oktober: Deutsche Botschafterin in Ungarn tritt ins Fettnäpfchen

Budapest. Ungarn und Deutschland verbindet nicht erst seit der Wiedervereinigung 1989 eine beispiellose Völkerfreundschaft. Bereits in den beiden Weltkriegen standen Ungarn und Deutsche Seite an Seite, und nach der Niederschlagung des Ungarnaufstandes 1956 durch die Sowjetunion fanden Tausende Ungarn in Deutschland Zuflucht. Unvergessen ist umgekehrt die Rolle Ungarns bei der Wiedervereinigung – als die ungarische Regierung im Herbst 1989 die Grenze nach Österreich für ausreisewillige DDR-Bürger öffnete, läutete dies das Ende der DDR ein.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Die heutige „Ampel“-Regierung hat das offenbar verdrängt und sieht sich veranlaßt, Budapest gegenüber in die Rolle eines Oberlehrers zu schlüpfen. Die deutsche Botschafterin in Budapest, Julia Gross, hielt es für angeraten, zum Tag der deutschen Einheit in der ungarischen Hauptstadt vor Nichtregierungsorganisationen eine Rede zu halten, in der sie die Regierung Orbán kritisierte. Diese, sagte Gross laut ungarischen Medien, habe einen Weg eingeschlagen, der die beiden Länder auseinanderbringe.

Die Reaktion der ungarischen Regierung ließ nicht lange auf sich warten. Außenminister Péter Szijjártó bestellte die Botschafterin ein und kritisierte auf Facebook, die Diplomatin habe sich in ihrer öffentlichen Ansprache „auf schwerwiegende, die Souveränität unseres Landes verletzende Weise in die inneren Angelegenheiten Ungarns eingemischt“. Und weiter: „Die Rede der Botschafterin war in ihrer Gänze inakzeptabel.“ Ungarn verlange von den im Lande tätigen Botschaftern und Botschafterinnen „Respekt“.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Zwischen Budapest und der „Ampel“-Regierung kriselt es schon länger. Auch das ungarische Kinderschutzgesetz, das öffentliche LGBT-Propaganda verbietet, war von Berlin heftig kritisiert worden. (rk)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Kommentare