Aus Respekt vor der Kultur der Gastgeber: Frankreichs Tormann in Katar ohne Regenbogen-Armbinde
Paris/Doha. Schon im Vorfeld der Fußball-WM in Katar ergehen sich deutsche Sportfunktionäre in wohlfeiler Ankündigungsrhetorik: Nationalspieler Leon Goretzka von Bayern München kündigte im ZDF an, ein Zeichen setzen zu wollen, das „im Originalfall maximal sichtbar“ sein sollte. Sein Kapitän, Tormann Manuel Neuer (ebenfalls Bayern München), gab bekannt, als Zeichen gegen Diskriminierung mit einer Regenbogen-Binde als Kapitänsschleife spielen zu wollen.
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Derlei aufdringliche LGBT-Propaganda stößt nicht überall auf Verständnis. Der französische Tormann und Teamkapitän Hugo Lloris etwa machte dieser Tage auf einer Pressekonferenz seine Gründe deutlich, warum er bei der WM in Katar nicht mit Regenbogen-Binde auflaufen werde. Er sagte: „Wenn wir zuhause in Frankreich Fremde begrüßen, erwarten wir, daß sie sich an unsere Regeln halten und unsere Kultur respektieren. Genau dasselbe werde ich in Katar tun, so einfach ist das.“
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Die „One-Love“-Aktion mit einer erweiterten Regenbogen-Binde geht von der UEFA aus und soll auf sämtliche Formen der Diskriminierung aufmerksam machen und dagegen ankämpfen. Die Kapitäne aller teilnehmenden Nationalmannschaften wurden vom Verband dazu aufgefordert, die „One-Love“-Binde zu tragen. (mü) Foto: Symbolbild Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
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