Aufmarschgebiet Deutschland: Immer mehr US-Kampfjets in Germany
Spangdahlem. Ein brandgefährliches Spiel: die USA rüsten den Truppenstandort Deutschland weiter auf – und machen die Bundesrepublik so zum taktischen Atomziel russischer Raketen.
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Jetzt sind sechs weitere US-Kampfjets auf dem amerikanischen Luftwaffenstützpunkt in Rheinland-Pfalz angekommen. Sie sollen – der offiziellen Sprachregelung zufolge – die Verteidigungsfähigkeit der NATO stärken, indem sie Radarsignale stören.
Die sechs Maschinen vom Typ EA-18G „Growler“ seien am Montag eingetroffen, teilte die US-Armee auf dem Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in Rheinland-Pfalz mit. Die Stationierung sei „in Abstimmung mit der deutschen Regierung“ erfolgt, um die Einsatzbereitschaft und kollektive Verteidigungsfähigkeit der NATO zu erhöhen.
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Bei der EA-18G „Growler“ handelt es sich um eine modifizierte Version des F/A-18-Jets. Die Maschinen werden eingesetzt, um feindliches Radar zu stören und Luftabwehrsysteme zu verwirren. Die US-Armee betonte, die Maschinen seien auch „zur Verteidigung der Alliierten im Falle eines Scheiterns der Abschreckung ausgerüstet“. Vergleichbare Möglichkeiten hat die deutsche Luftwaffe derzeit nicht zur Verfügung.
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Erst im Februar verlegte die US Army zwölf moderne F-35-Tarnkappenjets nach Spangdahlem. Anfang des Monats trafen auch vier Tankflugzeuge vom Typ KC-135 Stratotankers aus den USA ein. In Spangdahlem ist normalerweise nur eine einzige Staffel US-Kampfflugzeuge vom Typ F-16 dauerhaft stationiert. (he)
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