Auch der US-Präsident wird kleinlaut: Am Ende Gebietsverluste für die Ukraine?
Washington. Mit US-Präsident Biden hat sich jetzt eine weitere prominente Stimme aus den USA zu Wort gemeldet, die zu den maximalistischen Kriegszielen der Kiewer Regierung auf Distanz geht. Mehr noch: Biden schließt die Möglichkeit nicht aus, daß die Ukraine nach Kriegsende einen Teil ihres Territoriums an Rußland abtreten muß. Dies sei allerdings die Entscheidung der Ukraine, nicht die der USA, sagte Biden auf eine Frage der „New York Post“, ob er denke, daß die Ukraine Territorium aufgeben sollte, um dem Land wieder Frieden zu bringen.
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Er fügte hinzu: „Früher oder später wird es eine Vereinbarung auf Grundlage von Verhandlungen geben. Ich weiß nicht, was dabei beschlossen wird, niemand weiß es im Moment. Aber in der Zwischenzeit werde ich die Ukrainer in eine Position bringen, in der sie sich verteidigen können.“
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Mit seiner Aussage rückt Biden dennoch vom ukrainischen Präsidenten Selenskyj ab, der ein ums andere mal betont, es werde keinerlei territoriale Zugeständnisse an Rußland geben. Ähnlich zurückhaltend äußerte sich zuletzt der frühere US-Außenminister Kissinger beim Weltwirtschaftsforum in Davos und die „New York Times“, die zuvor in einem vielbeachteten Leitartikel angemahnt hatte, das Weiße Haus müsse nachvollziehbare Ziele im Ukraine-Konflikt definieren, anstatt den Krieg durch ständig neue Waffenlieferungen nur zu verlängern. (rk)
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